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Wir empfehlen die CDs von Ricardo Ray & Bobby Cruz zu kaufen die Musik ist wiklich unglaublich gut!



Ricardo Ray & Bobby Cruz (und die Geburt des Salsa Cristiana)

Klicken sie hier um christliche Salsa zu hören!

1974, auf dem Höhepunkt seines Erfolges, bekehrte sich Richie Ray plötzlich zum Evangelikalismus. Er selbst begründete dies später mit einer inhaltlichen Leere, die er verspürt hatte, und die zu Drogen- und Alkoholmissbrauch geführt hätte.



Als „wiedergeborener Christ“ kam es zum unvermeidlichen Konflikt mit seiner Umwelt, doch seine Ehefrau und Bobby Cruz folgten ihm nur einige Monate später mit ihrer Bekehrung nach. Danach widmeten beide sich nur noch religiösen Themen. Nach ihrem Selbstverständnis erlaubte es ihnen ihre neue Religiosität nicht mehr, ihre Musik wie gewohnt weiterzuspielen.
Sie reduzierten insbesondere Soli und Bläsersätze in ihren Arrangements, ohne aber die Salsa als Mittel der Glaubensverkündigung an sich aufzugeben. 1976 kam ihr letztes Gold-Album heraus: Reconstrucción, das sie 1980 im Madison Square Garden präsentierten. Die LP enthielt den Titelsong Juan en la Ciudad, der die Geschichte vom verlorenen Sohn erzählt. Trotz der christlichen Ausrichtung wurde der Song zum Hit. Es folgten weitere christliche Titel: El Rey David, Ruth, Yo soy la Zarza, Los Fariseos. Doc Cheatham kehrte 1981 bis 82 zur Band zurück und 1987 entstand Los Inconfundibles mit Sipriano.



Dennoch war es nicht mehr wie früher. Ray und Cruz hatten bereits in ihrer Anfangszeit wenig mit anderen lateinamerikanischen Künstlern zusammengearbeitet, doch nach ihrer Konvertierung isolierten sie sich fast vollständig. Sie lösten ihren Vertrag mit "Fania" auf und Ray gründete seinen eigenen Musikverlag: "Salvation Records".
In den 90er-Jahren übernahmen sie die Leitung verschiedener Gemeinden, wodurch sie sich immer mehr von der Musik abwandten und schließlich auch durch ihre Arbeit getrennt wurden. Richie Ray versuchte sich zunehmend mit christlichen Liedern als Solist am Piano, wobei er diese auch selbst sang (Mi piano y yo, Más duro que antes, y Piano Praise).

Richie Ray´s Meisterwerk aber ist Sonido Bestial (1970). Hier konnte Ray seine Fähigkeiten als Konservatoriums-Pianist voll entfalten: Salsa mit Klassik und Jazz - das hatte es bis dahin noch nicht gegeben und wurde auch in der Nachfolge nicht wieder erreicht. Mitten im Lied spielt Ray hier plötzlich eine Etude (opus 10 nr 12, "Revolution") von Chopin. Wer sich der „alten Salsa“ der 70er-Jahre nähern möchte, sollte mit diesem Stück beginnen. Es gab später eine ähnliche Version von Ray, in der er klassische Motive in die Klavierimprovisation mit einfließen ließ: Gan Gan y Gon Gon (aus dem Album „1975“).

Des Weiteren machten Richie Ray und Bobby Cruz christliche Salsa-Musik salonfähig. Auch das hatte es bis dahin noch nicht gegeben: Salsa als Verkündigungsmedium christlicher Themen. Das alles überragende Stück ist hier Los Fariseos (1982): Salseros tanzen nach der perkussionierten Geschichte von Barabbas und den Pharisäern.

Hier tanzen wir Salsa1-2-3 Dancers Ania, Melanie, Steffan und ich Rodolfo in der NeuStadt-Fest Luzern, das Event wurde vom Möbel Geschaeft Pompidou und Tanzschule 1-2-3 sponsoriert.



Hier sind Richie Ray & Boby Cruz in dem Ort wo ich geboren und aufgewachsen bin ( Lima-Peru ), ein tolles Orchest, das beste von der New Yorker Salsa.


Richie Ray ist einer der ersten Salsa-Musiker überhaupt. Mitte der 60er-Jahre gehörte er noch zu den Impulsgebern des Boogaloo, 1968 vollzog er den Wandel zur Salsa. Salsa y Control ist das erste Lied, das den Begriff Salsa im Titel führte und auch Salsa-Rhythmen beinhaltete (siehe auch: Eddie Palmieri).

Die damalige Band bestand aus Richie Ray selbst am Piano, dem Venezolaner Pedro Rafael Chaparro und Doc Cheatham an den Trompeten, Farnsworth (Bass), Jos "Candido" Rodríguez (Timbales), Jackie "El Conde" Dillomis (Conga), Harry "Bongo" Rodríguez (Bongo) und Bobby Cruz als Sänger. Diese Formation war zu dieser Zeit typisch für die neue Musikrichtung: die alten lateinamerikanischen Orchester wurden als zu behäbig empfunden. Die Bläsersatze wurden drastisch reduziert, meistens auf nur ein einziges (zwei oder dreifach besetztes) Instrument und mit deutlichem Schwerpunkt auf die Percussion.

Die Biografie von Richie Ray zeichnet den nahtlosen Übergang des Boogaloo zur Salsa nach - sie macht auch deutlich, wieso sich die Salsa als neue Musikrichtung dermaßen schnell und fast gleichzeitig auch an der Karibikküste verbreiten konnte: Venezuela und Kolumbien waren Mitte der 60er-Jahre bereits Hochburgen des Boogaloo, gleichwie New York.

1970 arrangierte Ray den Sinatra-Erfolgshit My Way neu und schrieb ihn ins Spanische zu A mi Manera um. Solche Adaptionen waren nicht ungewöhnlich in dieser Zeit. Sie leisteten einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Identität der Lateinamerikaner in den USA. Obwohl das Lied heutzutage eher kitschig wirkt und kaum zu ertragen ist, war es damals überaus populär und wurde monatelang in den Radios gespielt.

Richie Ray´s Meisterwerk aber ist Sonido Bestial (1970). Hier konnte Ray seine Fähigkeiten als Konservatoriums-Pianist voll entfalten: Salsa mit Klassik und Jazz - das hatte es bis dahin noch nicht gegeben und wurde auch in der Nachfolge nicht wieder erreicht. Mitten im Lied spielt Ray hier plötzlich eine Etude (opus 10 nr 12, "Revolution") von Chopin. Wer sich der „alten Salsa“ der 70er-Jahre nähern möchte, sollte mit diesem Stück beginnen. Es gab später eine ähnliche Version von Ray, in der er klassische Motive in die Klavierimprovisation mit einfließen ließ: Gan Gan y Gon Gon (aus dem Album „1975“).

Des Weiteren machten Richie Ray und Bobby Cruz christliche Salsa-Musik salonfähig. Auch das hatte es bis dahin noch nicht gegeben: Salsa als Verkündigungsmedium christlicher Themen. Das alles überragende Stück ist hier Los Fariseos (1982): Salseros tanzen nach der perkussionierten Geschichte von Barabbas und den Pharisäern.

Diese Musik wird sehr oft in unser Fortgeschrittenen Salsakurs gespielt, auch einige von unsere Shows werden mit dieser Musik vorbereitet.


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